Den Tabellenführer entzaubert
Das neuformierte Tecknauer Team findet nach zwischenzeitlichen Unsicherheiten zu seiner Stärke. Die letzten vier Spiele vermochten die Tunneldörfer allesamt für sich zu entscheiden. Am vorgezogenen Spieltag vom vergangenen Dienstag fügte das Heimteam vor heimischem Publikum dem bisher ungeschlagenen Leader Fricktal die erste Niederlage bei.
Der bisherige Verlauf der Meisterschaft zeigt sich vorallem im Kampf um die Spitzenplätze sehr ausgeglichen. Hinter dem bisher ungeschlagenen Leader, der FG Fricktal, warten nicht weniger als vier Teams punktgleich auf einen Ausrutscher des Tabellenführers. Hochspannung war demzufolge angesagt, als am vergangenen Dienstag die Tecknauer zur Spitzenpartie auf dem heimischen Bubenacker den Fricktalern gegenüberstanden. Die Tunneldörfer wollten sich für die zuletzt schmerzhafte Schlappe aus der Begegnung gegen diesen Gegner revanchieren. Bereits in den ersten Spielszenen zeichnete sich ein echter Fight zwischen zwei ausgeglichenen Teams ab. Im weiteren Spielverlauf bekamen die Zuschauer in einer hartumkämpften Begegnung ausgezeichneten Faustballsport zu sehen. Das Heimteam forderte den Leader über die gesamte Spieldauer und fügte den Fricktalern in einer spannenden Partie mit 3:0 (13:11, 11:8, 11:9) die erste Niederlage bei. Mit veränderter Aufstellung traten die Tunneldörfer danach gegen das achtplatzierte Wollerau an. Eine Veränderung in der Aufstellung, bei der dem Heimteam vorübergehend die Stabilität verloren ging. So war der zu Beginn der Partie eingehandelte Rückstand nicht ganz überraschend. Mit zwei Rückwechseln fanden die Tecknauer zurück zu ihrem Spiel und gewannen auch dieses Spiel mit 3:1 (8:11, 11:7, 11:3, 11:6) nach harzigem Beginn überzeugend.
Ein neu besetztes Team braucht etwas Zeit
Bereits vor einigen Tagen vermochten sich die Tecknauer an einem vorgezogenen Spieltag auf der Bifangmatte in Olten gegen zwei starke Kontrahenten jeweils mit 3:2 durchzusetzen. Schon damals zeichnete sich ab, dass das neu formierte Team nach anfänglichen Unsicherheiten zur idealen Besetzung gefunden hat und auch auf Rückstände erfolgreich reagieren kann. Die Tunneldörfer starteten wohl vielversprechend in diese Meisterschaft, mussten sich jedoch als Team im weiteren Verlauf vorerst finden. Die so gemachten Erfahrungen scheinen nun Früchte zu tragen. Zu dieser erfreulichen Entwicklung führten bestimmt die Kaderbreite und auch die Steigerung der Trainingsintensität. Der bisher wöchentliche Trainingsaufwand wurde diese Saison um eine weitere Einheit ausgebaut und neue Übungseinheiten wurden eingebaut. Zudem hat sich abgezeichnet, dass die Spieler durchaus in der Lage sind, verschiedene Positionen zu besetzen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, wenn es darum geht, den Gegner während einem Spiel aus dem Rhythmus zu bringen. Als Fazit gilt: Ein Team mit neu besetzten Spielern braucht etwas Zeit, um sich kennenzulernen und um die jeweiligen Stärken jedes einzelnen festzustellen. Dies scheint dem neuformierten Tecknauer Team nun gelungen zu sein. Dies ist auch nötig, wollen die Tunneldörfer weiterhin mit den besten mithalten. Denn durch die Ausgeglichenheit der ersten vier Teams steht praktisch an jedem Spieltag ein sogenanntes Spitzenspiel auf dem Programm.
Restliche Spieldaten
Samstag 1. Juli 2023, Kirchberg, Grossmatt, 11:00
Samstag 19. August 2023, Schlossrued, Turnhallenstrasse, 10:00
Samstag 2. September 2023, Olten, Bifangmatte, 11:00
Hans Hofer, FB Tecknau
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Die Mannschaftsführersitzung findet statt:
| Datum: | Dienstag, 28. März 2023 | |
| Zeit: | 19.30 Uhr (Mitglieder FAKO ab 19.00 Uhr) | |
| Ort: | Theorieraum Gitterli, Sportanlage Gitterli, Kasernenstrasse 57, 4410 Liestal |
Die Faustballkommission Basel erwartet, dass von jeder Mannschaft ein Vertreter anwesend ist.
Kurzprotokoll der Mannschaftsführersitzung
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Die international Fistball Association (IFA) hat verbindliche Regeländerungen publiziert. Sie sind ab dem 1. April 2023 gültig.
Das ab diesem Datum aktuelle Regelwerk steht unter folgendem Link zum Download bereit:
Spielregeln IFA 01.04.2023.
Die Änderungen sind dokumentiert und als Zusammenfassung ebenfalls aufgeschaltet: IFA-Regeländerungen - Kommentar
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Zu spätes Erwachen
Beinahe hätte es für die Tunneldörfer zum Abschluss der Qualifikationsspiele doch noch gereicht zum Ligaerhalt. Aber eben doch nur beinahe. Denn die Siege am letzten Spieltag mit 3:0 gegen das ebenfalls abstiegsgefährdete Neuendorf und gegen den überraschenden Qualifikationssieger Kirchberg mit 3:2 sind letztlich doch zu wenig, um dem Abstieg zu entrinnen.
Am letzten Spieltag mit einer Doppelrunde haben die Tecknauer endlich zu ihren Stärken zurückgefunden. Zu spät allerdings, um den drohenden Abstieg in die 1. Liga noch zu verhindern. Die beiden Erfolgserlebnisse haben jedoch gezeigt, was die Tunneldörfer eigentlich drauf haben, wenn sie denn vollständig antreten können. So gelang den Tecknauern gegen das ebenfalls stark abstiegsgefährdete Neuendorf die wohl stärkste Leistung in der für sie abgelaufenen Hallensaison. Der deutliche 3:0-Erfolg (11:8, 11:6, 14:12) war lediglich im dritten Satz eine enge Kiste. Doch die Tunneldörfer meisterten auch diese Herausforderung, siegten hochverdient und sicherten sich die ersten Punkte. Damit hatten sie punktemässig mit Neuendorf gleichgezogen. Die Entscheidung um den Ligaerhalt musste nun in den letzten Partien fallen. Tecknau stand im letzten Spiel dem bereits als Qualifikationssieger feststehenden Kirchberg gegenüber und Neuendorf musste gegen Vordemwald antreten. Tecknau und Neuendorf brauchten dringend einen Sieg, um einer Relegation zu entgehen. Die Tunneldörfer legten in einer spannenden Partie über fünf Sätze vor. Sie bezwangen Kirchberg eher unerwartet mit 3:2 (11:9, 4:11, 11:13, 11:9, 11:9) und gaben die rote Laterne vorübergehend ab. Um dem drohenden Abstieg zu entrinnen, brauchten die Tunneldörfer allerdings die Schützenhilfe von Vordemwald, das mit einem Sieg das Team aus dem solothurnischen Gäu in den Abstieg verbannen könnte. Die Neuendörfer wehrten sich jedoch vehement gegen die drohende Relegation, holten den so dringend benötigten Sieg gegen die ambitionslosen Aargauer und sicherten sich den Ligaerhalt bei Punktgleichheit dank einer deutlich besseren Satzdifferenz aus allen Spielen.
Zu viele Absenzen
Die Gründe für den Abstieg sind schnell ausgemacht. Vergleicht man die defensive Leistung, so finden sich die Tecknauer im Mittelfeld wieder. Die Angriffsleistung ist jedoch die mit Abstand schwächste der teilnehmenden Teams. Dies hat vorallem damit zu tun, dass an keinem Spieltag dieselben Spieler zur Verfügung standen. Erschwerend dazu kommt, dass der Hauptangreifer Stefan Buess als frischgebackener Familienvater nur an zwei Spieltagen zur Verfügung stand. Über die gesamte Meisterschaft gesehen waren einfach zu viele Absenzen verschiedener Spieler zu verzeichnen.
Aufsteiger Kirchberg überraschend Qualifikationssieger
Den Qualifikationssieg verspielt hat der TV Olten in der vorletzten Runde mit zwei Niederlagen in den Spitzenspielen gegen Kirchberg und Oberentfelden. Die Berner sicherten sich mit einem Sieg gegen die Aargauer den ersten Rang. Beide Teams spielen gegen die beiden Vertreter der NLB-Ost, Wigoltingen und Affeltrangen, um den Aufstieg zur NLA.
NLB-West - Rangliste nach der Qualifikation:
1. FB Kirchberg 10/16
2. STV Oberentfelden 2 10/14
3. TV Olten 10/14
4. STV Vordemwald 10/8
5. FB Neuendorf 10/4
6. FB Tecknau 10/4
Hans Hofer, FB Tecknau
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Tecknau entäuscht zum Saisonstart
Der Auftakt in die Hallenmeisterschaft 2022/23 ist für die Oberbaselbieter völlig misslungen. Dem wenig überraschenden 0:3 gegen einen überzeugenden TV Olten folgte nach einem enttäuschenden Auftritt eine in dieser Deutlichkeit unerwartete 0:3-Niederlage gegen Aufsteiger Kirchberg.
Mit dem allerletzten Aufgebot vermochten die Tecknauer zum Auftakt in die Hallenmeisterschaft 2022/23 vor heimischem Publikum keine Punkte einzufahren. Ohne die in der Stammformation gesetzten Defensivspieler Christian und Simon Buess stand das Heimteam vor einer schwierigen, jedoch nicht unlösbaren Aufgabe. Zusätzlich erschwert wurde diese jedoch, als die Hiobsbotschaft vom krankheitsbedingten Ausfall des Hauptangreifers Stefan Buess bekannt wurde. So setzte sich zu den Partien gegen Olten und Kirchberg ein Tecknauer Team aus gerademal zwei Stammspielern und vier Reservespielern zusammen. Letztere stehen seit geraumer Zeit nicht mehr im Training, konnten jedoch bei diesen zahlreichen Ausfällen reaktiviert werden, um wenigstens mit einem kompletten Team antreten zu können. In der Partie gegen den in der noch jungen Meisterschaft bereits wieder an der Spitze liegenden TV Olten lag so verständlicherweise kein Exploit im Bereich des möglichen. Einzig im zweiten Satz vermochte man den Leader an den Rand eines Satzverlustes zu drängen. Die 0:3-Niederlage (6:11, 11:13, 7:11) war jedoch unvermeidbar.
Enttäuschend war dann der Auftritt im zweiten Spiel gegen den Aufsteiger aus Kirchberg. Das sehr junge Team der Berner zeigte gegen Tecknau einen kämpferischen Auftritt und landete über die gesamte Partie gesehen einen verdienten 3:0-Sieg (12:10, 11:6, 11:5). Mit einem gegenüber dem ersten Spiel gefestigten Auftritt führten die Tecknauer mit einem scheinbar komfortablen Vorsprung von 8:3, mussten ihren Widersacher jedoch in der Folge an sich vorbeiziehen lassen. Mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich schnupperten die Tunneldörfer nochmal am Satzgewinn, mussten diesen letztlich doch an Kirchberg abgeben. Mit diesem zu Spielbeginn verschenkten Teilerfolg waren die Tecknauer im weiteren Verlauf der Partie chancenlos. Die Tunneldörfer wirkten an diesem Spieltag verständlicherweise wenig kompakt und vermochten im Angriff kaum Akzente zu setzen. Am nächsten Spieltag erwartet die Tecknauer das Duell der punktelosen gegen Neuendorf und bereits das Rückspiel gegen Tabellenführer Olten.
Nächster Spieltag:
Samstag, 10. Dezember, 2022, Sporthalle Grossmatt, Kirchberg: Spielbeginn 11 Uhr
Hans Hofer, FB Tecknau
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Der Turnverband Bern Oberaargau-Emmental (TBOE) bietet im 2022 einen Faustballkurs für alle an.
Dieser Kurs hat das Ziel, die Faszination des Faustballspiel kennen zu lernen. Er richtet sich nicht nur an Riegenleiter/innen und Trainer/innen, sondern eben an alle Faustball-Interessierte.
Kursausschreibung und Informationen, Anmeldung
Der Kurs findet am Samstag, 22. Oktober 2022 in der 3-Fach-Turnhalle Schützenmatt in Burgdorf von 10:00 bis 16:00 Uhr statt. Anmeldungen erfolgen online oder mit obigem Anmeldeformular bis zum 14. Oktober 2022.
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Die Pflicht erledigt
Zum Ende einer verkorksten Meisterschaft kann Tecknau im letzten Spiel mit einem – allerdings erwarteten – 3:1-Sieg gegen Wollerau ein Barragespiel um den Ligaerhalt vermeiden. Zuvor bezogen die Oberbaselbieter in der Begnung mit Kirchberg mit 0:3 eine weitere Niederlage.
Gerademal fünf Siege reichten den Oberbaselbietern zum sechsten Schlussrang dieser eben abgelaufenen Meisterschaft. Damit waren sie in den neun Jahren NLB-Präsenz immer in den Rängen vier bis sechs klassiert. Die Klassierung dieser Meisterschaft täuscht allerdings über einen wenig überzeugenden Auftritt hinweg. Gezeichnet durch Höhen und Tiefen fanden sich die Tecknauer schliesslich mitten im Abstiegskampf, in den nicht weniger als fünf Teams bis zuletzt involviert waren. Die Oberbaselbieter vermochten sich mit Pflichtsiegen gegen den nachmaligen Absteiger Alpnach und Wollerau weiterhin in der zweithöchsten Liga zu halten. Dabei wechselten sich in der Schlussrunde gelungene Aktionen mit unverständlichen Eigenfehlern. So entstand denn auch die deutliche Niederlage gegen ein sich mitten im Neuaufbau befindendes Kirchberg mit 0:3 (8:11, 9:11, 9:11). In der alles entscheidenden Partie gegen Wollerau legten die Oberbaselbieter überzeugend vor, mussten jedoch im handumdrehen den Ausgleich entgegennehmen. Im dritten Satz reihten sich bei den Schwyzern nach ausgeglichenem Spielstand Fehler an Fehler. Sie schenkten den Tecknauern diesen Satz buchstäblich. In der Folge der Partie kam von den nun desolat auftretenden Schwyzern keine Gegenwehr mehr. Tecknau siegte in dieser eminent wichtigen Partie mit 3:1 (11:7, 7:11, 11:7, 11:5) und wird das Baselbiet eine weitere Saison in der zweithöchsten Liga vertreten.
Titelfavorit Olten setzt sich durch
Diese Meisterschaft war geprägt von einer Zweiklassengesellschaft. Während sich auf den Rängen eins bis vier die Teams noch durchwegs Hoffnungen auf einen Medaillenplatz machen durften, stritten sich die restlichen fünf Teams um den Ligaerhalt. Im direkten Duell an der Tabellenspitze setzte sich Olten gegen Fricktal durch und sicherte sich ein weiteres Mal den Titel und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur NLA. Diese Entscheidung wird in den nächsten Tagen zwischen dem NLA-Vertreter Rickenbach-Wilen und dem Sieger der NLB-Ost, Schlieren, ausgetragen. Fricktal sicherte sich trotz der Niederlage gegen den Meister die Silbermedaille. Im aargauischen Duell um Platz drei verdrängte etwas überraschend Vordemwald das Reserveteam aus Oberentfelden vom Podest. Dies allerdings äusserst knapp und nur dank dem besseren Satzverhältnis.
Der Faustballspielbetrieb ist damit für die Tecknauer abgeschlossen. Weitere Entscheidungen stehen jedoch noch an. So zum Beispiel der Aufstieg in die NLA sowie die Finalspiele um den Schweizermeister, die am Wochenende des 4./5. September im aargauischen Döttingen stattfinden.
Hans Hofer, FB Tecknau
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Wichtige Punkte für Tecknau
Am siebten Spieltag standen die Tunneldörfer auswärts beim Schlusslicht Alpnach im Einsatz. Während man die Innerschweizer nach harzigem Beginn mit 3:1 bezwingen konnte, resultierte gegen das drittplatzierte Oberentfelden eine äusserst knappe und vermeidbare 2:3-Niederlage.
Doppelt spannend geht es zum Saisonende in der zweithöchsten Spielklasse der Gruppe West zu und her. Während sich vier Teams um die Podestplätze balgen, sind die restlichen fünf Teams im Kampf gegen den Abstieg involviert. Und mitten drin in diesem Abstiegskampf stehen die Tecknauer. Bei den bevorstehenden Partien in der Innerschweiz mussten daher gegen das Schlusslicht Alpnach unbedingt Punkte her. In den vorletzten Spieltag stiegen die Oberbaselbieter gegen den Medaillenanwärter aus Oberentfelden. Die Tunneldörfer erwischten dabei den sichtlich schlechteren Start. Sie brauchten etwas Zeit, um sich an die nassen Terrainverhältnisse und die dadurch schnellen Angriffsbälle zu gewöhnen. Danach glich sich das Spielgeschehen aus. Die Tunneldörfer vermochten einen zweimaligen Rückstand auszugleichen und schnupperten im Entscheidungssatz buchstäblich am Erfolg. Beim letzten Seitenwechsel lagen die Tecknauer noch mit zwei Bällen vorn, brachten diesen minimalen Vorsprung jedoch nicht ins Ziel, verloren die Partie mit 2:3 (7:11, 11:9, 4:11, 11:9, 8:11) und belohnten sich einmal mehr nicht für eine ansprechende Leistung.
Barragespiel vermeiden
Die Platzherren aus Alpnach verloren das Eröffnungsspiel gegen Oberentfelden klar mit 0:3 und standen unter enormem Zugzwang, um dem direkten Abstieg noch zu entrinnen. Die Innerschweizer starteten entsprechend furios ins Spiel gegen Tecknau und legten vor. So richtig bereit schienen die Tunneldörfer noch nicht in diesem Spiel von vorentscheidender Bedeutung. Mit dem unmittelbaren Ausgleich hatten die Tecknauer die Partie gedreht und setzten sich letzlich mit 3:1 (9:11, 11:7, 11:5, 11:9) verdient durch. Nach dieser Niederlage dürften die Alpnacher dem Abstieg kaum mehr entrinnen, da die beiden letzten Begegnungen gegen zwei Spitzenteams anstehen. Die Tecknauer hingegen sind mit diesem Sieg die grössten Abstiegssorgen los und können nicht mehr direkt absteigen. Um sich nicht in der Barrage mit einem 1.-Ligisten zu messen, muss für die Tunneldörfer gegen das punktgleiche Kirchberg und das nur zwei Punkte zurückliegende Wollerau noch mindestens ein Sieg her.
Brisanz an der Tabellenspitze
Vier Teams dürfen sich noch Hoffnungen machen auf einen Medaillenrang. Die besten Karten auf den Qualifikationssieg hat dabei Leader Olten. Verfolgt werden die Solothurner von den hartnäckigen Fricktalern, die zum Saisonschluss in der Direktbegegnung mit einem Sieg gleichziehen können. Allerdings sitzt den Fricktalern noch das drittplatzierte Oberentfelden im Nacken. Minime Chancen auf einen Podestplatz hat auch noch Vordemwald, das dazu jedoch zwingend zwei Siege benötigt.
Letzter Spieltag:
Samstag, 27. August 2022, Sportplatz Bifang, Olten – Spielbeginn: 14 Uhr
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Vom Leader zerzaust
Zum Rückrundenstart der vorgezogenen Spiele des 5. Spieltages gelang den Tunneldörfern vor heimischem Publikum kein Exploit. Gegen den bisher ungeschlagenen Leader Olten setzte es eine 0:3 Niederlage ab und gegen das Spitzenteam aus Vordemwald zog man mit 1:3 den Kürzeren.
Die Platzherren sind bei ihrem zweiten Auftritt vor heimischem Publikum gegen die beiden Spitzenteams ohne Punktgewinn geblieben. In der Auftaktpartie stand gegen den souveränen Tabellenführer Olten nicht ein übermächtiger, aber für die Tecknauer ein nur sehr schwer bezwingbarer Gegner auf dem Rasen. Die Solothurner weisen mit zehn Siegen aus ebenso vielen Spielen mit 30:4 ein Satzverhältnis aus, das ihre Überlegenheit in dieser Meisterschaft deutlich macht. Zudem sind die Platzherren seit dem verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrspieler Simon Buess zu Umstellungen gezwungen, die im eigenen Spiel die nötige Stabilität etwas vermissen lassen. Die Oltner ihrerseits präsentierten sich einmal mehr in einer überzeugenden Verfassung. Sie hatten ihre Vorteile vorallem im zuverlässigen Zuspiel und im Spielwitz beim Angriff. Dem hatten die Tecknauer nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Im Gegenteil, die Platzherren wurden im dritten Satz vom Leader regelrecht zerzaust und mussten in einer meist einseitigen Partie mit 0:3 (6:11, 9:11, 2:11) eine diskussionslose Niederlage einstecken. Ins Spiel gegen Vordemwald starteten die Tecknauer vorerst schwach. Mit zahlreichen eigenen Unzulänglichkeiten luden sie die Aargauer buchstäblich zum Satzgewinn ein. Und mit dem weiteren Verlauf der Partie war kaum eine Steigerung im Spiel der Tunneldörfer auszumachen. Erst als man im zweiten Satz scheinbar uneinholbar zurücklag, zeigte man sich kämpferisch. Doch trotz der Aufholjagd zum zwischenzeitlichen Ausgleich vermochten die Aargauer ihren Vorsprung auszubauen. Tecknau verkürzte wohl in der besten Phase ihres Spiels, vermochte jedoch die drohende Niederlage nicht abzuwenden und hatte mit 1:3 (4:11, 11:13, 11:9, 7:11) das Nachsehen.
Souveräner Leader
Ausgezeichneten Faustballsport bekamen die Zuschauer in der Partie zwischen Olten und Vordemwald zu sehen. In einem spannenden, ausgeglichenen Spiel siegte Olten gegen Vordemwald mit 3:0 (11:9, 13:11, 11:5) und hat damit einen seiner Verfolger weiter distanzieren können. Die Solothurner untermauern mit diesen Siegen ihre Dominanz in der NLB West. Ihnen dürfte der Sieg in der Qualifikation kaum zu entreissen sein. Spannend geht es hingegen um die Medaillenplätze zu und her. Hier streiten sich Vordemwald, die FG Fricktal und Oberentfelden um die Plätze. Ebenso ungewiss ist nach der ersten Hälfte der Qualifikation der Ausgang um den direkten Abstieg und wer letztlich in die Barragespiele mit einem 1.-Ligisten muss. Zwischen dem Fünftplatzierten Tecknau und dem Tabellenletzten liegen lediglich 4 Punkte. Für die Tunneldörfer gilt es, in den Direktbegegnungen mit diesen Teams den Ligaerhalt zu sichern.
Noch vor der Sommerpause hat Tecknau am kommenden Wochenende auswärts die Gelegenheit, gegen die FG Fricktal und Neuendorf 2 weitere Punkte zu ergattern.
Nächster Spieltag:
Freitag, 17. Juni 2022, Sportplatz MZH, Neuendorf – Spielbeginn: 19 Uhr
Hans Hofer, FB Tecknau
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Spätes Erwachen: Faustball NLB: Tecknau bezwingt den Aufsteiger
Bereits zum zweiten Spieltag hatten die Tunneldörfer die Gelegenheit, ihre spielerischen Stärken vor heimischem Publikum unter Beweis zu stellen. Dies gelang dem Heimteam jedoch nur teilweise. Im Eröffnungsspiel hatte man gegen das Reserveteam aus Oberentfelden mit 1:3 das Nachsehen, um sich später gegen den Aufsteiger aus Alpnach mit 3:0 letztlich diskussionslos durchzusetzen.
Viel hatten sich die Tecknauer an dieser Heimrunde vorgenommen. Denn mit dem Punktemaximum aus den Partien gegen Oberentfelden 2 und Neuling Alpnach hätten sich die Tunneldörfer vorübergehend in der Spitzengruppe festsetzen können. Doch die Pläne der Einheimischen wurden in der ersten Partie von den Aargauern jäh durchkreuzt. Gegen einen wohl soliden jedoch nicht etwa übermächtigen Gegner vermochte man das Spiel zu Beginn ausgeglichen zu gestalten, verlor dann jedoch das gewohnte Rendement und brachte sich mit unnötigen Eigenfehlern um die Früchte seiner Anstrengungen. Schon bald lagen die Tunneldörfer mit 0:2 im Rückstand und damit mit dem Rücken zur Wand. Und auch im dritten Satz deutete überhaupt nichts auf eine Wende des Spiels hin. Denn zwischenzeitlich lag man mit fünf Punkten im Hintertreffen. Eine weitere 0:3-Niederlage bahnte sich an. So langsam schien nun doch ein Ruck durch das Team der Tecknauer zu gehen. Sie kämpften sich Punkt um Punkt in die Partie zurück, verwerteten schliesslich den vierten Satzball und verkürzten auf 1:2. Nun waren die Platzherren so richtig in Fahrt. Sie führten im vierten Satz und schnupperten buchstäblich am Ausgleich, verschenkten jedoch am Ende nach einer zuletzt kämpferischen Leistung mögliche Punkte an den Gegner. Zu stark wog die Hypothek des durchzogenen Beginns in diesem Spiel, um die 1:3-Niederlage (7:11, 8:11, 14:12, 9:11) noch abzuwenden.
Ein Sieg ist Pflicht
Nun mussten in der Partie gegen Aufsteiger Alpnach unbedingt Punkte her, wollte man zuletzt nicht mit lehren Händen dastehen. Der Einstieg gelang den Platzherren jedenfalls überzeugend. Nach einem komfortablen Vorsprung deutete alles auf einen ungefährdeten Satzgewinn zu Spielbeginn. Doch in dieser Phase der Partie hatte der Neuling aus der Zentralschweiz seine besten Momente. Mit einer veritablen Aufholjagd brachte er sich ins Spiel zurück. Den minimalen Vorsprung sicherten sich die Tunneldörfer jedoch im vierten Anlauf zum Satzgewinn. Damit war die Gegenwehr der Alpnacher gebrochen. Die Defensive der Tecknauer liess sich in der Folge kaum mehr bezwingen und im Abschluss vermochten die Einheimischen mit sehenswerten Punkten zu überzeugen. Der deutliche 3:0-Sieg (13:11, 11:4, 11:4) war nach dem etwas harzigen Beginn hochverdient. Die Tunneldörfer belegen mit vier Punkten aus ebenso vielen Spielen einen Mittelfeldplatz. Am nächsten Spieltag treffen die Tecknauer auswärts auf die beiden bisher ungeschlagenen Teams aus Olten und Vordemwald.
Nächster Spieltag:
Samstag, 21. Mai 2022, Sportplatz Bifangmatte, Olten – Spielbeginn: 14 Uhr
Hans Hofer, FB Tecknau
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