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Zwei Siege zum Saisonschluss

Mit zwei Vollerfolgen schliesst Tecknau diese ultrakurze Faustballsaison erfolgreich ab. In einem wahren Steigerungslauf bezwingen die Tunneldörfer Kirchberg in der Verlängerung mit 3:2 und setzen sich im letzten Spiel gegen Schlusslicht und Aufsteiger Roggwil mit 3:1 durch.

Mindestens einen Sieg mussten die Tecknauer noch einfahren, um sich definitiv vor einem drohenden Abstieg zu retten. So stiegen denn die Tunneldörfer konzentriert in die erste Begegnung gegen das in der Spitzengruppe platzierte Kirchberg. Es war von Beginn weg die erwartete, hart umkämpfte, jedoch sehr ausgeglichene Partie, in der die Berner den besseren Start erwischten und mit zwei Längen in Führung gingen. Sie hatten zu Beginn mehr Stabilität in der Defensive und versorgten ihre Angreifer regelmässig durch ausgezeichnete Zuspiele. Wer glaubte, dass sich die Tecknauer bereits mit der sich abzeichnenden Niederlage abfinden würden, der sah sich bald eines Besseren belehrt. Die Tunneldörfer zeigten sich wie immer kämpferisch und setzten zu einem wahren Steigerungslauf an. Sie liessen ihrerseits den Bernern mit erfolgreichen Angriffen oft das Nachsehen und brachten diese mit starken Abwehrleistungen zur Verzweiflung. Den Tecknauern gelang in dieser Phase der Partie der Ausgleich. Und sie liessen sich im Entscheidungssatz nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen, holten sich diesen so wichtigen Sieg mit 3:2 (10:12, 9:11, 11:8, 11:7, 11:6) und sicherten sich somit den Ligaerhalt. Zum Saisonschluss gewannen die Tecknauer gegen Schlusslicht und Aufsteiger Roggwil dank einer soliden Leistung – trotz einem kurzen Durchhänger im 3. Satz – problemlos mit 3:1 (11:8, 11:7, 9:11, 11:5).

Mit diesem Doppelerfolg schliessen die Tecknauer nach misslungenem Start diese Minisaison erfolgreich ab und belegen in der Rangliste der Holcim Männer NLB West den 5. Rang.

Spannend bis zum letzten Spiel verlief der Kampf um den Meistertitel. Neuling FG Fricktal hat über die gesamte Saison mit seinem erfrischenden Spiel und seinen lautstarken Fans frischen Wind in die Meisterschaft gebracht. Die Fricktaler wurden erst in ihrer allerletzten Partie durch die 2:3-Niederlage gegen Verfolger Vordemwald vom Thron gestürzt. Vordemwald schloss damit punktemässig zu Fricktal auf und überflügelte diese in der Rangliste. Doch zum Meistertitel sollte dies trotzdem nicht reichen. Den der TV Olten – als weiterer Titelaspirant – sicherte sich im letzten Augenblick durch zwei makellose 3:0-Siege den Meistertitel knapp, aber nicht unverdient. Für die finale Platzierung musste allerdings unter den drei punktgleichen Spitzenteams das Satzverhältnis herhalten. Und dieses sprach deutlich für den TV Olten.

Schlussrangliste
1. TV Olten                       8/12
2. TV Vordemwald            8/12
3. FG Fricktal                    8/12
4. FB Kirchberg                 8/10
5. FB Tecknau                   8/8
6. STV Oberentfelden 2    8/8
7. FB Neuendorf 2            8/4
8. STV Staffelbach           8/4
9. FB Roggwil                  8/2

Hans Hofer, FB Tecknau

 

Zur Selbstsicherheit zurückgefunden

Nach dem total misslungenen Auftritt vor heimischem Publikum Anfang Juli vermochten sich die Spieler enorm zu steigern. Sie zeigten am vorgezogenen dritten Spieltag im aargauischen Vordemwald eine starke Leistung und holten sich den zweiten Saisonsieg. 

Ziemlich genau einen Monat hatten die Tunneldörfer Zeit, ihre Köpfe nach dem misslungenen Auftritt bei den Heimspielen wieder frei zu kriegen. Diese Zeit nutzten sie, um zu mentaler Stärke aufzulaufen und ihre Selbstsicherheit zurückzugewinnen. Zudem konnte das Team auf seinen wieder genesenen Hauptangreifer Stefan Buess zählen. So sicherten sich die Tecknauer im Startspiel gegen Gastgeber Vordemwald mit einer starken Leistung mit 3:2 (13:11, 11:5, 9:11, 8:11, 11:9) den zweiten Sieg in dieser ultrakurzen Meisterschaft. Mit einem furiosen Start in die Partie gingen die Tunneldörfer mit zwei Längen in Front. Und auch nach einem kleinen Vorsprung im dritten Satz deutete alles auf einen undiskutablen Sieg hin. Allein ein kleines Nachlassen genügte, um die Platzherren wieder ins Spiel zu bringen. Nach dem Satzausgleich stieg die Spannung in dieser ausgeglichenen Partie zusehends. Der Entscheidungssatz lag bis zuletzt sozusagen auf des Messers Schneide, mit dem besseren Ende für einen letztlich verdienten Sieg der Tecknauer.

Eine kurze Erholungsphase blieb den Oberbaselbietern, bevor man in die zweite Partie gegen das bisher punktelose Schlusslicht Neuendorf 2 startete. Dass der Aufsteiger aus Neuendorf am Tabellenende steht, ist doch eher überraschend. Doch wer ihre Ergebnisse etwas genauer unter die Lupe nimmt, der stellt unschwer fest, dass die Solothurner sämtliche Spiele mit 2:3, also in der Verlängerung, verloren haben. Das war auch Grund genug für die Tecknauer, diese Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Durch einen zu Beginn sehr souveränen Auftritt legten die Tunneldörfer vor. Allmählich stellten sich die Neuendörfer besser auf das Spiel der Tecknauer ein und vermochten mit teilweise sehenswerten Abschlüssen die Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Diesen Vorsprung vermochten die Tecknauer trotz kämpferischem Einsatz nicht mehr wettzumachen. Sie verloren die Partie mit 1:3 (11:8, 6:11, 6:11, 9:11).

Zuversichtlich für das Saisonende stimmt die eklatante Leistungssteigerung sowie der zweite Saisonsieg. Allerdings wäre mehr möglich gewesen.


Letzter Spieltag:

NLB: Sa, 29. August, 11.00 Uhr, Neuendorf, Sportplatz MZH

 
Hans Hofer, FB Tecknau


 

Faustball NLB: Tecknau punktet auswärts

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März dieses Jahres wurden schweizweit beinahe alle Sportveranstaltungen abgesagt und laufende Wettbewerbe unterbrochen. Nicht so bei den Faustballern der Nationalliga. Hier wurde die Meisterschaft, zu der Anfang Mai der Startschuss hätte fallen sollen, lediglich aufgeschoben. 

Swiss Faustball hoffte zunächst, dass ein Meisterschaftsstart zu einem späteren Zeitpunkt doch noch möglich sei. So entschied man sich nach den Lockerungen der Massnahmen des BAG betreffend die Corona-Massnahmen, zu einer verkürzten Saison. Daraus sollen auch Meister sowie Auf- beziehungsweise Absteiger erkoren werden.

Dieser Startschuss zu einer stark verkürzten Meisterschaft mit einer einfachen Spielrunde fiel am vergangenen Samstag, 27. Juni 2020. Es wird eine Meisterschaft, in der es besonders wichtig ist, möglichst früh erfolgreich zu sein. Denn ein Langsamstart kann sich kein Team erlauben, ohne bereits nach Saisonbeginn massiv unter Druck zu gelangen. Gespannt erwartete man den Einstieg in die Saison auf Seiten der Tunneldörfer. Sie trafen im aargauischen Staffelbach auf die Platzherren und auf das Reserveteam aus Oberentfelden. Die erste Partie gegen Oberentfelden war eine ausgeglichene Partie, in der sich die Tecknauer nach anfänglichem Rückstand steigerten und vorübergehend mit 2:1 in den Sätzen vorne lagen. Postwendend musste man den Gegner wieder gleichziehen lassen. Und so musste ein fünfter entscheidender Satz zur Spielentscheidung führen. Ein Entscheidungssatz, bei dem sich gleich zu Beginn der Hauptangreifer der Tecknauer, Stefan Buess, an der Schulter verletzte und ausgewechselt werden musste. Dies zwang die Tunneldörfer zu Umstellungen im Team, die auf das nach wie vor zuverlässige Defensivspiel keinen Einfluss hatten, die Angriffsbemühungen jedoch spürbar schwächten. Trotzdem hielten die Tecknauer im Entscheidungssatz lange mit, mussten Satz und Sieg letztendlich jedoch dem Gegner überlassen. Ein möglicher Sieg endete somit in einer vermeidbaren 2:3-Niederlage (7:11, 11:6, 11:7, 7:11, 8:11).

Ohne ihren Hauptangreifer stiegen die Tecknauer in die zweite Partie gegen Staffelbach. Die Suhrentaler sind nach dem Abgang eines ihrer wichtigsten Teamstützen nicht mehr so stark einzuschätzen wie in den vergangenen Jahren. Daher ist es für die Tunneldörfer doppelt wichtig, unbedingt den ersten Dreier einzufahren. Es war eine schwache Partie beider Teams, das kann bereits vorneweg festgehalten werden. Dabei wiederholte sich die Duplizität der Ereignisse auch in dieser Partie. Nach anfänglichem Rückstand erknorzten sich die Tecknauer den Satzausgleich und legten sogleich vor. Sichtlich gezeichnet von der Hitze und dem zweiten Spiel in Folge erzitterten sich die Tunneldörfer mit dem entscheidenden 14:12 in der Overtime des dritten Satzes die ersten Punkte zum 3:1-Sieg. Es war ein Sieg des Willens, ein vielleicht wegweisender für den weiteren Verlauf der Meisterschaft. 
 

Nächste Spieltage NLB:

Sa, 04. Juli, 13.00 Uhr, Tecknau, Bubenacker
Fr, 07. August, 15.00 Uhr, Vordemwald, Schulhaus
Sa, 29. August, 11.00 Uhr, Neuendorf, Sportplatz MZH
 

Hans Hofer, FB Tecknau

 

Das Regionaljournal Basel berichtete am 5. Juli 2020 über die Tecknauer Faustballer. 

Radiobericht und Online-Version sind hier zu finden: https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/faustball-eine-mannschaft-eine-familie

 

Liebe Faustballer

Der Corona-Virus verschont auch nicht uns Faustballer . . .

Auch in unserer Region ruht der ganze Spielbetrieb der FAKO.

Die Mannschaftsführersitzung ist abgesagt.

Ich danke allen Mannschaften fürs anmelden zur Feldmeisterschaft. Wann und in welcher Form wir uns in der Meiseterschaft messen können ist schwer zu sagen. Lukas und ich werden verschiedene Spielpläne vorbereiten. Und sobald wir wieder spielen können werden wir euch orientieren.

Ich wünsche allen gute Gesundheit.

Gruss René Back

Präsident
Faustball Region Basel

 

Faustball NLB: Tecknau gibt rote Laterne ab und entrinnt dem direkten Abstieg 
 
Drei der sechs NLB-Teams steckten vor diesem finalen Spieltag am vergangenen Wochenende noch im Abstiegsstrudel. Neben Olten und Kirchberg war auch Tecknau eines der Teams, die noch dringend Punkte einfahren mussten, um den Ligaerhalt zu sichern.
 
Nach den ersten Ergebnissen aus dieser Doppelrunde sahen die Vorzeichen auf einen Ligaerhalt für die Tecknauer vorerst nicht rosig aus. Sie verloren erwartungsgemäss gegen einen überlegenen Leader aus Neuendorf mit 0:3 (7:11, 3:11, 7:11). Wegweisend schien danach aber die direkte Begegnung gegen den mitgefährdeten TV Olten. Die Tecknauer starteten vehement in die Partie, vergaben jedoch zu Beginn einen möglichen Satzgewinn leichtfertig. In der Folge lag die Entscheidung dieser ausgeglichenen Partie auf Messers Schneide. So drehten die Tunneldörfer im vierten Satz einen 4:8-Rückstand und siegten mit 11:9 zum Satzausgleich. Im Entscheidungssatz gaben die Tunneldörfer gar einen 5:0-Vorsprung aus der Hand und verloren diese enge Partie mit 2:3 (10:12, 11:8, 7:11, 11:9, 8:11) äusserst knapp. Da inzwischen Kirchberg zwei weitere Punkte gewinnen konnte, hatte Tecknau die rote Laterne gefasst und musste in den restlichen zwei Partien dringend punkten, um einen direkten Abstieg zu verhindern. Entsprechend entschlossen präsentierten sich die Oberbaselbieter am Sonntag. Sie holten mit einem makellosen 3:0-Sieg gegen Oberentfelden (11:8, 11:2, 11:7) die dringend nötigen Punkte und verhinderten somit den direkten Abstieg. Zum Abschluss der Qualifikationsrunde bezwang man dann mit einer überzeugenden Leistung auch noch das Spitzenteam aus Staffelbach mit 3:0 (11:8, 11:5, 11:6). Da zuletzt drei Teams punktgleich sind, muss noch der Entscheid von Swiss Faustball abgewartet werden, ob man noch die Auf-/Abstiegsspiele NLB/1. Liga bestreiten muss oder der Ligaerhalt bereits gesichert ist.

Rangliste nach der Qualifikationsphase:
1. FB Neuendorf        10/16*
2. STV Staffelbach     10/14*
3. TV Olten                 10/8
4. FB Tecknau            10/8
5. STV Oberentfelden 2 10/8
6. FB Kirchberg           10/6**
* Teilnehmer an der Finalrunde
** Absteiger in die 1. Liga
 
Hans Hofer, FB Tecknau
 

Der Turnverband Bern Oberaargau - Emmental führ am Samstag, 21. März 2020 von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Halle Schützenmatte in Burgdorf einen Faustballkurs durch. Dieser Kurs steht auch interessierten aus unserer Region offen.


Ausschreibung und Informationen zur Anmeldung

 

Erste Erfolgserlebnisse: Nach dem misslungenen Saisonstart und einem spielfreien Spieltag haben die Oberbaselbieter am vergangenen Wochenende bei einer Doppelrunde erstmals gesiegt. Gleich zweimal vermochten sie sich gegen Kirchberg durchzusetzen und haben dadurch mit den Bernern gleichgezogen.
 
Die ersten Erfolgserlebnisse haben die Tecknauer nun am vergangenen Wochenende eingefahren. Mit dem 3:1-Sieg (11:9,11:3, 9:11,11:7) haben die Tunneldörfer am Samstag gegen Kirchberg ein erstes Lebenszeichen von sich gegeben. Sie hatten vor allem in der Defensive und – abgesehen von einem kleinen Durchhänger im dritten Satz – auch in den Zuspielen Vorteile. Zudem vermochten sie die Angriffe der Berner oft bereits am Netz zu blockieren. In der zweiten Partie gegen die starke Equipe aus Neuendorf hatten die Tecknauer dann allerdings nicht den Hauch einer Chance. Sie vermochten die Solothurner in keiner Phase der Partie nur annähernd in Verlegenheit zu bringen. Mit den wenig druckvollen Anspielen zeigten die Solothurner keine Probleme. Und wenn der Ball ausnahmsweise in den eigenen Reihen gehalten werden konnte, dann fehlte meist die nötige Präzision bei den Zuspielen. Die daraus resultierende 0:3-Niederlage (6:11, 2:11, 7:11) war das logische Verdikt.  
 
Spiel mit Höhen und Tiefen
Vor heimischem Publikum zeigten sich dann die Tecknauer – gestärkt vom ersten Erfolg des Vortages – mutig und kämpferisch. Doch es sollte in der Sporthalle Hofmatt in Gelterkinden trotzdem nur für einen Vollerfolg reichen. In der Partie gegen den TV Olten bezogen die Tunneldörfer bereits die zweite Niederlage der Saison im Entscheidungssatz mit 2:3 (8:11, 11:7, 5:11, 11:4, 5:11). Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen für beide Teams. Dabei lag ein Erfolgserlebnis gegen die Oltner absolut in Reichweite. Letztere hatten in der dramatischen Schlussphase die besseren Nerven und nützten die sich bietenden Chancen resolut. In der letzten Begegnung des vierten Spieltages standen sich erneut Tecknau und Kirchberg gegenüber. Und auch diese Partie war gezeichnet von Licht und Schatten beider Teams. Sehenswerte, erfolgreich abgeschlossene Angriffe wechselten sich mit individuellen Unzulänglichkeiten hüben wie drüben. Nicht überraschend, dass auch diese Partie über die volle Distanz ausgetragen wurde. Nur mit dem feinen Unterschied, dass die Tunneldörfer diesmal mit einem hart erkämpften 3:2-Sieg (7:11, 11:5, 8:11, 11:7, 11:8) das bessere Ende für sich behielten. Sie vermögen mit diesem wegweisenden Sieg mit den Bernern gleichzuziehen, die jedoch bereits zwei Spiele mehr ausgetragen haben.
So zeigt sich vor den letzten Spieltagen der Qualifikation im Januar bereits eine Zäsur in der Rangliste. Während die Teams aus Staffelbach, Oberentfelden und Neuendorf wohl die beiden Plätze für den Einzug in die Finalspiele unter sich ausmachen, stecken Olten, Tecknau und Kirchberg im Abstiegsstrudel.
 
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Nächste Spieltage:
Samstag, 18. Januar 2020, Sporthalle Neumatt, Strengelbach
Sonntag, 19. Januar 2020, Sporthalle MZH, Neuendorf
 
Rangliste:
1. STV Staffelbach             8/12
2. STV Oberentfelden 2      6/8
3. FB Neuendorf                 6/8
4. FB Tecknau                   6/4
5. TV Olten                         6/4
6. FB Kirchberg                  8/4
 
Hans Hofer, FB Tecknau
 

Die Mannschaftsführersitzung findet statt:

Datum:     Mittwoch, 25. September 2019  
Zeit:  19.30 Uhr  (Mitglieder FAKO ab 18.45 Uhr)  
Ort: Theorieraum Gitterli, Sportanlage Gitterli, Kasernenstrasse 57, 4410 Liestal  

  

Die Faustballkommission Basel erwartet, dass von jeder Mannschaft ein Vertreter anwesend ist.  

Einladung und Traktandenliste 

Protokoll der Mannschaftsführersitzung

 

Die Biel-Benkemer Faustballer schnitten am ETF19 in Aarau erfolgreich ab!

Am frühen Donnerstagmorgen vom 13. Juni 2019 reisten 7 Faustballer und 5 Schlachtenbummler nach Aarau zum Faustballturnier am „Eidgenössischen“. Unsere erste Mannschaft hat sich in der Kategorie Senioren für das Turnier angemeldet und wurde in die Gruppe C mit Mannschaften aus Dintikon (AG), Hausen 2 (AG), Oeschgen 2 (AG) und Netstal (GL) ausgelost. Über die Spielstärke der Gegner wussten wir nichts, kann auch ein Vorteil sein! Unsere Mannschaft ging mit grossen Ambitionen nach Aarau, denn man will gewinnen, so war das Ziel, also es kann losgehen……

Wir Schlachtenbummler waren gespannt wie „Unsere“ die Aufgabe anpacken werden, denn die Vorbereitung zu diesem Grossanlass war nicht optimal gelaufen, lassen wir uns überraschen!

Erstes Spiel 09.55 Uhr. Der Gegner hiess Oeschgen 2 (AG) auf Feld 3. Man spürte zu Beginn eine Nervosität bei „Unseren“, denn durch unnötige Fehler geraten Sie bald in Rückstand. War der Grund weil beim Gegner der ETF-OK-Präsident und Regierungsrat Alex Hürzeler mitspielte? Aber je länger das Spiel dauerte war die Nervosität weg und bis zum Seitenwechsel waren Sie gleich auf und dann kam die Wende, Biel-Benken drehte auf und kam am Schluss zum ersten klaren Sieg. Einer freute sich über den Sieg besonders, Toni Kleiber, er hat das politische Duell als FDP Gemeinderat von Buchs (AG) gegen den SVP RR Alex Hürzeler gewinnen können! Auch die Aargauer Presse hat das kommentiert!

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Zweites Spiel 10.45 Uhr. Der Gegner hiess Hausen 2 (AG) auf Platz 3. Das zweite Spiel entwickelte sich genau gleich wie das erste Spiel. Bald geraten Sie ins Hintertreffen aber am Schluss siegten Sie souverän auch das zweite Spiel.

Drittes Spiel 11.35 Uhr. Der Gegner hiess Dintikon (AG) wieder auf Platz 3, auch der dritte Verein aus dem Aargau konnte die Biel-Benkemer nicht stoppen. Den Spielverlauf kannten wir, zuerst im Hintertreffen und dann kamen Sie ganz locker zum dritten Sieg.

Viertes Spiel 12.25 Uhr. Der Gegner zum letzten Gruppenspiel hiess Netstal (GL) auch auf Platz 3. Jetzt spielten unsere wie aus einem Guss Fehler werden weggesteckt und postwendend zurück geschlagen es war eine Freude zuzuschauen. Obwohl es kein Spaziergang war siegten „Unsere“ auch das vierte Spiel und wurden ganz klar Gruppensieger der Gruppe C. Das heisst, Sie spielen um Rang 1-16, das war schon ein grosser Erfolg!

Ein Resümee nach den Gruppenspielen. Die Mannschaft zeigte sich kompakt, keiner hatte eine Schwäche, der Anschlag von Toni war der Grundstein zum Erfolg aber auch die Hinterleute Hans und Bruno waren souverän und Pascal (Kapitän der Mannschaft) als Spielaufbauer harmonierte mit den am Schlag spielenden Walo und Toni hervorragend. Die beiden Ersatzspieler Walter und Bernd kamen auch zu ihren Teileinsätzen und komplettierten die sehr gute Mannschatsleistung, Super!

Fünftes Spiel 15.00 Uhr. Der Gegner hiess Magden 1 (AG) der Zweitplatzierte der Gruppe E wieder auf Platz 3 und wieder eine Aargauer Mannschaft. Ja die „Aargauer“ werden die „Leimentaler“ in schlechter Erinnerung behalten, denn der Siegeszug ging weiter. Am Schluss hiess der Sieger Biel-Benken zum fünften Mal in Serie, Wau! Nun spielten Sie um Rang 1-8 grossartig! Was liegt jetzt noch drin?

Sechstes Spiel 16.00 Uhr. Der Gegner hiess Affeltrangen (TG) auch auf Feld 3 das war mal schon viel versprechend! Aber es musste ja mal kommen! Das Spiel war anfänglich ausgeglichen, aber dann zeigten die „Thurgauer“ ihre Klasse. Die Mannschaft hatte Routiniers und ehemalige NLA und Natispieler in ihren Reihen, also na ja… es gab die erste Niederlage unserer Mannschaft an diesem tollen Tag. Nach dieser Niederlage spielten Sie um Rang 5-8 immer noch hervorragend!

Siebtes Spiel 17.00 Uhr. Der Gegner hiess Berneck (SG) auf Feld 4. Man war gespannt wie die Mannschaft die erste Niederlage wegstecken konnte. Unglaublich wie Sie sich aufrafften und das Spiel von Anfang an unter Kontrolle hatten und nie in Gefahr einer Niederlage kamen. Sie gewannen klar und spielten somit um Rang 5 und 6, wer hätte das geglaubt, sensationell!

Achtes Spiel 18.00 Uhr. Es war das letzte Spiel, der Gegner hiess Ettenhausen-Elgg (TG) auf Feld 2. Es war ein gutes Spiel, aber die Kräfte liessen nach und der Altersdurchschnitt von 62 Jahren machte sich bemerkbar, denn es war das achte Spiel in sechs Stunden, das Wetter war ideal aber warm und die Klasse des Gegners war eindeutig besser. Die Niederlage zum Schluss schmerzte aber nicht.

GRATULATION. Am Schluss eines langen Tages freute man sich über das erreichte und den hervorragenden 6. Rang von 42 Mannschaften u.a. die beste Mannschaft der Region Basel von allen Kategorien, wir gratulieren. Es war ein toller, erfolgreicher und unvergesslicher Tag für die Faustballer der Männerriege Biel-Benken aber auch für die mitgereisten Schlachtenbummler.

Die Spieler: Anton Kleiber, Hans Kleiber, Walter Kleiber, Bruno Stiegeler, Walo Stiegeler, Bernd Riemek.
Die Schlachtenbummler: Fredi Käppeli, Gerhard Knecht, Edy Kleiber, Prosper Schmid, Robi Moullet.

Gerhard Knecht, MR SC Biel-Benken

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